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Computeranwendung und Integration in Konstruktion und Planung (C.I.K.)
| Johannes Büsching

BMBF-Forschungsprojekt „OptiAMix“ an der Universität Paderborn gestartet.

An der Universität Paderborn startet mit „OptiAMix“ ein neues, durch das BMBF mit 2,54 Mio. Euro gefördertes, Forschungsprojekt, an welchem das DMRC mit vier Lehrstühlen der Universität beteiligt ist. Durch die Partizipation von vier Industrieunternehmen unter der Leitung der Krause DiMaTec GmbH erreicht das Projekt ein Gesamtvolumen von 4,4 Mio. Euro. Partner auf Seiten des DMRCs sind die Lehrstühle C.I.K., KAt, LiA und HNI-PE. Die Koordination des Forschungsprojekts erfolgt durch Herrn Prof. Dr.-Ing. Rainer Koch vom Lehrstuhl Computeranwendung und Integration in Konstruktion und Planung (C.I.K.).

Das Ziel des Projektes besteht in der mehrzieloptimierten und durchgängigen, automatisierten Bauteilentwicklung für additive Fertigungsverfahren im gesamten Produktentstehungsprozess. Um eine Mehrzieloptimierung hinsichtlich divergierender Faktoren, wie geringe Kosten oder einer belastungsgerechten Gestaltung durchführen zu können, wird ein neues Softwarewerkzeug zur fertigungsgerechten, nachbearbeitungsgerechten, belastungsgerechten sowie kostengerechten Gestaltung von Bauteilen entwickelt und mit bekannten Softwarewerkzeugen kombiniert. So kann die steigende Produktkomplexität beherrscht und ein hohes Maß an Datensicherheit  gewährleistet werden. Gleichzeitig werden Methoden entwickelt und konsolidiert, mit denen die relevanten Informationen generiert und genutzt werden können; zu diesen zählen beispielsweise die Potentialabschätzung additiver Fertigungsverfahren, Konstruktionsrichtlinien sowie Prozess- und Werkstoffkennwerte, die zur anforderungsgerechten, automatisierten Konstruktion gebraucht werden und somit die Konstruktionszeit erheblich verkürzen.

Neben der Krause DiMaTec GmbH und den beteiligten Lehrstühlen bildet sich das Gesamtkonsortium aus den Unternehmen EDAG Engineering GmbH, Hirschvogel Tech Solutions, INTES GmbH und WP Kemper GmbH. Darüber hinaus wird das Projekt durch die assoziiert beteiligten Verbände VDMA und FVA unterstützt.

Die Universität der Informationsgesellschaft