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IT-Unterstützung in Emergency Management & Response

Einreichungsfrist verlängert

+++ Die Einreichung von Beiträgen ist bis zum 14. Mai 2017 möglich. +++

Motivation

Notfallsituationen sind kritische Situationen, in denen eine Gefahr für Menschen, Infrastrukturen (z. B. Verkehr, Energie, Informationstechnik) und die Umwelt besteht. IT-Unterstützung für das Notfallmanagement kann in der Vermeidung sowie der Verbesserung der Vorbereitung, der Abwehr und der Bewältigung von Schadenslagen helfen. Anwendungsbeispiele zeigen, dass sie z. B. die Koordination zwischen Einsatzkräften verbessern und die Lagefeststellung beschleunigen kann. IT soll in diesen Situationen helfen, komplexe und kritische Situationen zu beherrschen. Allerdings zeigen Erfahrungen, dass der Einsatz von IT als operatives Einsatzmittel oder Entscheidungsunterstützungswerkzeug auch für eine Zunahme der gefühlten Komplexität einer Einsatzlage bei vielen Beteiligten sorgen kann.

Im Fokus des Workshops stehen die besonderen Herausforderungen und technischen Konsequenzen, die sich für die IT in diesem Umfeld ergeben, sowie ein Austausch über aktuelle Erkenntnisse aus der Entwicklung und der Erforschung von Lösungen. Uns interessieren dabei sowohl Ansätze, deren Fokus auf der Unterstützung bei der Rettung und Versorgung einer einzelnen Person liegt, als auch Ansätze, die sich mit einer breiten IT-Unterstützung im Notfall- und Krisenmanagement beschäftigen. Beide Aspekte können z. B. in Großschadenslagen gleichzeitig eine hohe Relevanz haben, wenn beispielsweise ein Rettungseinsatz durch die Beteiligung unterschiedlicher Organisationen und Behörden schnell zu einer komplexen Situation für einzelne Akteure (z. B. Notärzte) und Führungsstellen (z. B. einen Führungsstab) wird. Ein schneller Lageüberblick und ein effizienter, bedarfsgerechter Informationsaustausch zwischen den Beteiligten sind Ziele, die durch geeignete technische Lösungen und (IT-)Equipment vor, während und nach Notfallsituationen erreicht werden sollen.

Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik

Die Digitalisierung hat sich in den letzten Dekaden als Hauptmotor gesellschaftlichen Wandels etabliert. Die INFORMATIK 2017 beleuchtet die Errungenschaften, Ziele, Herausforderungen und Risiken digitaler Kulturen. Die Tagung wird vom 25. bis 29. September in Chemnitz stattfinden. Der Workshop zur "IT-Rettung" ist für den 26. September geplant.

Themen

Beispielhafte Themenbereiche für den Workshop sind:

  • Organisationskulturen in der zivilen Gefahrenabwehr und ihre Auswirkungen auf Anforderungen und Use Cases für die IT-Unterstützung/-Systeme
  • Community-basierte Erstellung und Simulation von Einsatzszenarien zur Unterstützung von Einsatz, Planung und Training
  • Kriseninformations- und -kommunikationssysteme einschließlich der Einbindung sozialer Medien, Crowd-Sourcing und Crisis Mapping
  • Ganzheitliche Strategien für das IT-gestützte Informationsmanagement zur Gewährleistung urbaner Sicherheit und Resilienz
  • Interoperabilität und Standardisierung von Schnittstellen unter Berücksichtigung paralleler IT-Konzepte (z. B. Smart Cities und Car-to-X-Kommunikation)
  • Fallstudien zur Evaluation von IT-Systemen (z. B. Prototyping neuer Ausrüstungen)
  • Erkenntnisse aus der Anwendung von Methoden des Requirements Engineering, insbesondere interdisziplinärer Forschungsansätze
  • Lessons Learned/Best Practices zur anwendungsorientierten Systementwicklung

    Workshop-Durchführung

    Im Workshop sollen Erkenntnisse aus laufenden Forschungsprojekten präsentiert werden. Beiträge aus allen Bereichen der Sicherheitsforschung (u.a. Schutz und Rettung von Menschen, Schutz kritischer Infrastrukturen, Schutz vor Kriminalität und Terrorismus sowie Gesellschaft und Wirtschaft) sind willkommen. Wichtig ist, dass die vorgestellten Ergebnisse einen jeweils neuartigen Einsatz von Informatik zur Lösung von Herausforderungen in sicherheitskritischen Umgebungen darstellen.

    Neben der Ergebnisdarstellung sollen vor allem Erfahrungen aus der Anwendung wissenschaftlicher Methoden im Kontext der zivilen Sicherheit adressiert werden. Autoren werden aufgefordert, in ihrer Präsentation im Rahmen der Konferenz einen wesentlichen Anteil der jeweiligen Methodik zu widmen und Fragen zu Methodenauswahl, Beteiligung von potentiellen Anwendern, Abgleich mit verwandten Projekten sowie Zugriff und Verfügbarkeit von Datenbasen zu beantworten. Ziel ist es, aus fallstudienorientierten Beiträgen – diese ergeben sich unter anderem aus der Struktur der Förderlandschaft in der zivilen Sicherheitsforschung – übertragbare Schlüsse abzuleiten.

    Organisation

    Dr.-Ing. Jens Pottebaum

    Computeranwendung und Integration in Konstruktion und Planung

    Assoziierter Mitarbeiter

    Jens Pottebaum
    Web:

    Sprechzeiten:
    Siehe Sprechzeiten des C.I.K. bzw. auf Anfrage
    Organisation

    Prof. Dr. Christian Erfurth (EAH Jena)

    christian.erfurth@fh-jena.de

    Organisation

    Dr. Christian Reuter (Universität Siegen)

    christian.reuter@uni-siegen.de

    Die Universität der Informationsgesellschaft